Die vierte Etage des GOe-Gebäudes in Gros – das ist kein gewöhnliches Restaurantgeschoss. Von hier aus schweift der Blick über den Zurriola-Strand, über die Dächer von Gros und hinaus aufs Kantabrische Meer. Und genau hier serviert das APAR seit März 2026 eine Küche, die das Beste aus dem baskischen Territorium auf den Teller bringt: kreativ, saisonal, ehrlich – und mit einer Wärme, die man in dieser Stadt nicht immer findet.
APAR auf einen Blick
- Name: APAR
- Konzept: Kreative baskische Produktküche, saisonal & territorial
- Stadtteil: Gros – im GOe-Gebäude, 4. Etage
- Signature Dishes: Gegrillte Auster mit Txakoli-Sabayon, geröstete Butter zum Brot, Foie gras mit Piparra-Chutney
- Preisniveau: €€€
- Öffnungszeiten: Do–Sa mittags & abends, So mittags; Mo–Mi geschlossen
- Adresse: Nafarroa Hiribidea 9, GOe (4. Etage), 20013 Donostia
- Telefon: +34 676 45 05 80
- Besonderheit: Nachfolger des LABe, Team aus Basque-Culinary-Center-Alumni, Panoramablick über den Zurriola
Das GOe – wo Gastronomie Zukunft denkt
Das GOe – Gastronomy Open Ecosystem – ist weit mehr als ein Gebäude. Es ist das ambitionierteste Gastronomie-Projekt, das Donostia-San Sebastián in den letzten Jahrzehnten gesehen hat: 9.000 Quadratmeter, entworfen vom dänischen Stararchitekten Bjarke Ingels (BIG) in Zusammenarbeit mit dem Bilbaoer Architekturbüro BAT, gefördert und betrieben vom Basque Culinary Center.
Das Gebäude liegt im Stadtteil Gros, am Fuß des Monte Ulia, ganz nah am Zurriola-Strand. Es nutzt den natürlichen Hangverlauf des Geländes: eine öffentliche Plaza ebenerdig, eine begehbare Dachlandschaft, die sich wellenförmig zum Meer hin öffnet, Forschungslabore, Lehrküchen, Start-up-Flächen und Masterclass-Räume – alles unter einem grünen Dach, das gleichzeitig Promenade und Statement ist.
APAR – Der Nachfolger des LABe Restaurant
Das APAR versteht sich als natürliche Weiterentwicklung des LABe Restaurant – jenem experimentellen Gastronomielabor, das über Jahre hinweg im Tabakalera-Kulturzentrum von Donostia-San Sebastián zeigte, wohin sich die baskische Küche entwickeln kann. Das LABe ist dauerhaft geschlossen. Das APAR ist sein Nachfolger – mit eigener Identität, eigenem Ort und eigenem Konzept. Das Team hinter APAR besteht aus Alumni des Basque Culinary Center.
Die Küche: Produkt, Saison, Territorium
Im APAR dreht sich alles ums Produkt. Die Küche ist kreativ, aber nie um des Effektes willen – sie bleibt geerdet im baskischen Territorium. Ein Teil des Gemüses kommt direkt aus dem Garten des Basque Culinary Center. Eine gegrillte Auster mit Txakoli-Sabayon, ein karamellisiertes Foie gras mit Piparra-Chutney und Feigenbrot, eine Makrele mit Mais und Ají amarillo, ein kurz gebratener Thunfisch mit Tomate und Vinaigrette – das ist Küche mit Haltung. Dazu kommen Gänge wie konfierte Artischocke mit Kichererbsen und Schweinebacke, saisonale Pilze mit Sellerieschaum und Eigelb.












Die Weinkarte
Die Weinkarte des APAR überrascht: Txakoli aus Getaria und Bizkaia, gereifte Rioja-Jahrgänge, Naturweine aus Galicien, unbekannte Ribera-Produzenten, Schaumweine aus dem Baskenland. Eine packende Liste mit echter Weinliebe.
Der Speisesaal: Blick über Gros und den Zurriola-Strand
Vier Stockwerke über Gros: Wer im APAR am Tisch sitzt, schaut hinaus auf einen der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Der Zurriola-Strand liegt direkt vor einem, dahinter das Meer, links der Monte Ulia, rechts der Kursaal. Der Speisesaal ist modern, funktionell, mit Stil – klare Linien, helles Holz. Das charakteristischste Element ist der große zentrale Tisch, der an die langen Tische der baskischen Caseríos erinnert. Der Service ist herzlich, kompetent und ohne die Steifheit, die man in manchem gehobenen Haus findet.
🗣️ Christians Eindruck vor Ort
Was mich im APAR am meisten gepackt hat, war die Weinkarte. Txakoli aus Getaria und Bizkaia neben gereiften Rioja-Jahrgängen, Naturweine aus Galicien, Schaumweine aus dem Baskenland – eine Liste mit echter Haltung, zusammengestellt von Leuten, die Wein lieben und nicht nur verwalten. Genau mein Ding.
Und dann der Rest: ein Menü, das das Produkt in den Mittelpunkt stellt, ohne sich in Effekten zu verlieren – die gegrillte Auster mit Txakoli-Sabayon und die geröstete Butter zum Brot bleiben mir in Erinnerung. Dazu vier Stockwerke über Gros der Blick über den Zurriola bis aufs Meer und ein Service, der herzlich ist statt steif. Für mich eine der spannendsten Neueröffnungen der Stadt – und beim Preis-Genuss-Verhältnis spielt das APAR ganz vorne mit.
Praktische Infos & Kontakt
📍 APAR, Nafarroa Hiribidea 9, Edificio GOe (4. Etage), 20013 Donostia-San Sebastián, Gipuzkoa, Spanien · Tel: +34 676 45 05 80
🕐 Öffnungszeiten
| Montag | geschlossen |
| Dienstag | geschlossen |
| Mittwoch | geschlossen |
| Donnerstag | 13:00–15:00 & 20:00–22:00 |
| Freitag | 13:00–15:00 & 20:00–22:00 |
| Samstag | 13:00–15:00 & 20:00–22:00 |
| Sonntag | 13:00–15:00 |
🗺️ Lage & Anfahrt
Das APAR liegt in der 4. Etage des GOe-Gebäudes an der Nafarroa Hiribidea im Stadtteil Gros, wenige Schritte vom Zurriola-Strand. Route in Google Maps öffnen →
Häufig gestellte Fragen zum APAR
Was ist das APAR und wo befindet es sich?
Das APAR ist ein Restaurant für kreative baskische Produktküche in der 4. Etage des GOe-Gebäudes (Gastronomy Open Ecosystem) im Stadtteil Gros von Donostia-San Sebastián. Adresse: Nafarroa Hiribidea 9, 20013 Donostia. Vom Speisesaal aus blickt man über den Zurriola-Strand bis aufs Kantabrische Meer.
Ist das APAR der Nachfolger des LABe?
Ja. Das APAR ist die Weiterentwicklung des dauerhaft geschlossenen LABe Restaurant, das früher im Tabakalera-Kulturzentrum experimentelle baskische Küche zeigte. Das APAR hat eine eigene Identität und einen eigenen Ort; das Team besteht aus Alumni des Basque Culinary Center.
Welche Küche bietet das APAR?
Kreative, saisonale Küche mit Fokus auf baskisches Produkt und Territorium – ein Teil des Gemüses stammt aus dem Garten des Basque Culinary Center. Auf der Karte stehen etwa gegrillte Auster mit Txakoli-Sabayon, Foie gras mit Piparra-Chutney, Makrele mit Ají amarillo und saisonale Gemüse- und Fischgerichte.
Wann hat das APAR geöffnet?
Donnerstag bis Samstag mittags (13:00–15:00) und abends (20:00–22:00), sonntags nur mittags (13:00–15:00). Montag bis Mittwoch ist geschlossen. Eine Reservierung wird empfohlen.
Lohnt sich das APAR für Weinliebhaber?
Sehr. Die Weinkarte vereint Txakoli aus Getaria und Bizkaia, gereifte Rioja-Jahrgänge, Naturweine aus Galicien, Ribera-Produzenten und baskische Schaumweine – eine durchdachte Auswahl mit klarer Handschrift. Das Preis-Genuss-Verhältnis zählt zu den besten der Stadt.
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Über den Autor
Christian ist Weinhändler und Foodblogger. Auf Gozatu! schreibt er über gutes Essen und Trinken in Donostia-San Sebastián und dem Baskenland – mit Leidenschaft und Seele, immer aus erster Hand vor Ort. Mehr über Christian →




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